Schon wieder ein Jahr rum: Das Leben braucht auch Veränderungen!

Schon wieder ein Jahr rum: Das Leben braucht auch Veränderungen!
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Jetzt ist schon wieder was passiert. Ich sitze da und glaube es kaum. Doch es ist so. Mein Blick wandert zum Kalender. Es gibt keinen Ausweg. Ein weiteres Jahr ist vorbei. Meine Gedanken kreisen um die Fragen, die jedes Jahr zur selben Zeit kommen. Ich werde sie nicht los.

Woran liegt es? Ich weiß es nicht. Die Jahre verrinnen und ich habe das Gefühl, dass sich zu wenig tut. Bei anderen ist das anders. Da passiert etwas. Ich hingegen fühle mich nur ausgelaugt, obwohl sich die Veränderungen und interessanten Ereignisse in Grenzen halten. Ich bin müde. Ich brauche eine Auszeit.

In meinem Kopf stelle ich mir vor, wie es wäre, wo anders zu sein. An einem schöneren Ort. Weg aus der Stadt. Ein paar Tage Skifahren, Wellness, gutes Essen. Erinnerungen kommen hoch. Erinnerungen an einen Ort, an dem ich das Leben genossen habe.

Unverweigerlich denke ich an das „Trofana Royal“ in Ischgl. An Tage mit gutem Essen und herrlichem Wein. Ein bisschen Skifahren. Ganz viel Wellness. Schwimmen. Massagen.

Mir wird bewusst, dass meine Gefühle ambivalent sind. Einerseits wünsche ich mir Veränderung, anderseits habe ich Angst vor zu viel Veränderung und wünsche mir Beständigkeit und Kontinuität.

Hat sich in diesem Jahr verändert: "Royal Spa" im Trofana Royal.

Hat sich in diesem Jahr verändert: „Royal Spa“ im Trofana Royal.

Es geht mir besser, wenn ich meine Gedanken darauf lenke, dass sich Dinge anderswo verändern, dabei aber zum Teil auch gleich bleiben. Vermutlich geht es genau darum, Veränderung und Kontinuität in Einklang zu bringen.

Verkörpert eine gelungene Mischung aus Kontinuität und Veränderung: Martin Sieberer.

Verkörpert eine gelungene Mischung aus Kontinuität und Veränderung: Martin Sieberer.

Plötzlich scheint die Antwort logisch zu sein. Die Antwort darauf, was ich gegen diese leicht trübselige Stimmung machen kann. Ich muss einfach an den Ort zurückkehren, an dem ich mich vor einiger Zeit so wohlgefühlt habe. Ein paar Tage im „Trofana Royal“ würden mir gut tun. Vor allem im Jänner sei es dort wunderschön. Die Ruhe nach dem Sturm – so habe ich es schon von einigen Bekannten und Freunden gehört.

Das "Trofana Royal" zu Weihnachten? Der perfekte Ort, um noch mal auf das vergangene Jahr zurückzuschauen.

Das „Trofana Royal“ zu Weihnachten? Der perfekte Ort, um noch mal auf das vergangene Jahr zurückzuschauen.

Vielleicht mochte ich das „Trofana Royal“ so sehr, weil es die perfekte Mischung aus Veränderung und Kontinuität bot? Ich erinnerte mich, dass in diesem Jahr der Bereich „Royal Spa“ neu gestaltet wurde. Außerdem wurden alle Zimmer und Suiten renoviert. Nur wer sich verändert, bleibt auf Dauer gleich gut. Und ich erinnerte mich daran, dass Martin Sieberer seit vielen vielen Jahren Kulinarik auf höchstem Niveau bietet. Er hat eine klare Haltung, eine klare Linie, probiert aber immer wieder auch Neues aus. In diesem Jahr hat sich dort einiges getan. Einige Sachen sind passiert. Rundherum und im Hotel selbst.

Im April standen das „Top Of The Mountain Easter Concert“ mit niemand geringerem als Jan Delay und der Sternecup der Köche mit Martin Sieberer auf dem Programm. Im Mai rockten „Thirty Seconds To Mars“ auf der Idalp. Im Juni ging die spektakuläre „Ischgl Cart Trophy“ über die Bühne und im Juli wurde der „Kulinarische Jakobsweg“ an einem wunderschönen Wanderwochenende eröffnet.

Kulinarisch punktete man im „Trofana Royal“ mit der Kulinarienreihe „Sommerkulinarium“, „Champagnerkulinarium“ und Herbstkulinarium und der royalen Kochakademie mit Martin Sieberer. Des Weiteren stand das Thema Wellness während der Sommermonate im Vordergrund. Auch ich konnte ein paar Tage tiefster Entspannung im Rahmen der Wellness-Specials verbringen.

Zeit für Veränderungen

Nach der Sommersaison war es dann wieder Zeit für kleine Veränderungen. Der Skikeller wurde umgebaut und man hat einen weiteren Meilenstein in den Bereichen Fitness und Vitalität gesetzt. Seit Neuestem sorgen sich bestens ausgebildete Physiotherapeuten und Personal Trainer um die royale Fitness der Gäste.

Na, wenn das mal kein bewegtes Jahr war. Was war mein Jahr dagegen? Richtig: Ein wenig langweilig.

Vielleicht sollte man genau so leben, wie sich dieses Haus verändert hat und doch immer dasselbe blieb? Mit dem Blick darauf, dass es Veränderungen braucht. Aber auch Konstanten. Wünscht man sich Veränderungen ohne Ende, dann erkennt man sein Leben und sich selbst bald nicht mehr wieder. Bleibt aber alles zu sehr dasselbe, dann verliert man den Anschluss. Vielleicht sollte man genauer darauf schauen, was um einen herum passiert. Denn möglicherweise war es doch mehr und aufregender, als man in Erinnerung hatte.

Ich hatte einen Entschluss gefasst. Endgültig. Und dieser hatte sehr viel zu tun mit Ischgl, dem Trofana Royal, gutem Essen und ganz viel Wellness.